Laterale Führung
Im Gegensatz zur hierarchischen Führung, die in erster Linie durch Weisungsbefugnisse von Vorgesetzten gegenüber Untergebenen geprägt ist, bezeichnet »Laterale Führung« die Einflussnahme auf das Verhalten von Personen auf derselben Hierarchiestufe, die z. B. in abteilungsinternen oder -übergreifenden Projektgruppen zur Erfüllung gemeinsamer, oft temporärer Aufgaben zusammenkommen. Im Fokus lateraler Führung steht daher nicht die Ausübung von Macht durch Weisungsbefugnisse, sondern die kollegiale Einflussnahme mittels Kommunikation, gegenseitiger Abstimmung und Konsens.