Eskalationstreppe
Nach Glasl gibt es neun unterschiedliche Eskalationsstufen einer Auseinandersetzung. Je nach Stufe ist es von Bedeutung, den Konflikt dort aufzulösen, wo er noch nicht als so verhärtet gilt, beziehungsweise es gar nicht so weit kommen zu lassen und vorher einzulenken. Interesse weckte dieses 1980 entwickelte Modell durch die nicht geradlinige Steigung der Eskalation. Es handelt sich um ein Stufenmodell, wobei die einzelnen Stufen mit einer immer geringeren Möglichkeit zur Selbstbeherrschung einhergehen.